Schrenk

 

 

Kultur in der Region

"20 Jahre Goethe-Gesellschaft Gunzenhausen" feierten die Goethefreunde am 23. Oktober 2018 im "Alten Rathaus", wo die Wirtin Erika Wüst mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Goethezeit aufwartete. Darunter auch die berühmte "Grüne Soße" (Foto unten obere Reihe links), die aus 7 Kräutern hergestellt wird, und die Goethe über alles liebte. Den Festvortrag hielt Michaela Pfennig aus Frankfurt, die die Gäste in die Welt der Gesellschaftsspiele der Goethe Zeit entführte. Dabei durfte natürlich das Selber-Spielen nicht fehlen (s. Foto unten, und mittlere Leiste).

 

Nach dem Essen und dem Festvortrag präsentierten einige Goethe-Freunde noch den Schiller-Sketch (mittl. Leiste rechts) und eine Pantomime nach der Musik von Hans Raabe (unten links). Silke Dörlitz, die Kalligraphie-Künstlerin aus Gunzenhausen (unten rechts), präsentierte ihren neuen "Goethe-Kalender", der bei den Gästen auf großes Interesse stieß.

Neues Video über Goethes Reise nach Italien im Jahre 1786 (edu film 2018) mit Johann Wolfgang von Goethe (Sprecher Johann Schrenk):

Die Goethe-Gesellschaft Gunzenhausen e.V. blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurück.

Zur Weihnachtsfeier traf man sich im Parkhotel. Nach dem Festmenue trug Erster Vorsitzender Dr. Johann Schrenk weihnachtliche Texte (u.a. von Max von der Grün) vor und blickte nochmals auf das abgelaufene "Goethe-Jahr 2017" zurück:

Zum Walburgatag des Klosterforums Heidenheim hatte man die Goethe-Freunde in die kath. Kirche, eingeladen. Zum Oratorium von Reinhard Knodt "Das Leben der Hl.Walburga" zeigte Annette Steinacker-Holst Walburgabildnisse ihres Vaters Ernst Steinacker (1919-2008) und eigene Bilder. Die Cellistin Johanna Kleinle begleitete den Abend mit Musik. Conni Pfau und Johann Schrenk sangen bzw. rezitierten Texte aus dem Oratorium. Im Bild rechts Conni Pfau und Johann Schrenk während der Lesung (Foto: A. Steinacker-Holst). mehr

Im März referierte Fraun Dr. Bergemann über "Mode zur Zeit Goethes und Schillers" und im Mai machten sich die Goethe-Freunde auf den Weg nach Dresden, wo man zwei Tage lang die Kunst- und Kulturstadt Dresden genoss, einschließlich einer Aufführung in der SemperOper. 20. Oktober, 19 h: Auf Einladung der Goethe-Gesellschaft Gunzenhausen e.V. referierte Dr. Frank Piontek, Bayreuth, über Goethe und Beethoven im Parkhotel, Gunzenhausen

 

Die Lesung mit Sigrid Dam stieß in Gunzenhausen auf ein großes Echo. “Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir auf Ihrer diesjährigen Lesreise die erste Station sind”, begrüßte Dr. Johann Schrenk, der 1. Vorsitzende der einladenden Goethe-Gesellschaft Gunzenhausen e.V. die Berliner Schriftstellerin im gutbesuchten Markgrafensaal.

Sigrid Damm hatte sich für diese Lesung Ihr Buch “Goethe und seine Freunde in Gotha und Weimar” ausgesucht, das ihr als gebürtige Gothaerin sehr am Herzen liegt. Hat sie es doch in dieser Publikation vor allem darauf angelegt, die zahlreichen Verbindungen Goethes mit der zweitgrößten thüringischen Stadt, und hier vor allem zum Hof des sächsischen Herzogs Ernst II.,  herauszuarbeiten. Doch damit nicht genug: sie kann sich durchaus vorstellen, Goethe hätte sich nach seiner Rückkehr aus Italien, wohin er aus dem für ihn bedrückenden weimarischen Hofstaat geflohen war, für Gotha entschieden und nicht für Weimar, wo er dann ja noch 50 Jahre lebte und arbeitete.

Bei aller akribischen Recherche, für die Sigrid Damm in der Weimarer-Klassik-Gemeinde bekannt ist, hat sie e shier in diesem Buch gewagt, sich auch auf das Terrain der Fiktion, oder in heutiger Diktion, in die “Welt des Postfaktischen” zu begeben. Das macht dieses Buch so angenehm lesbar, und auch der Abend im Markgrafensaal in Gunzenhausen lebte von dieser Spannung zwischen Dichtung und Wahrheit. Gespannt folgten die Gunzenhäuser Goethefreunde also den Worten der nur auf den ersten Blick zierlich wirkenden Dame aus Berlin, die sich in der anschließenden Gesprächsrunde als durchaus standhaft und diskussionsfreudig erwies.

Was alle erkennen konnten, war ihr profundes Wissen über Goethes Leben und Werk, dem sie nicht unkritisch gegenübersteht. Auf die Frage aus dem Publikum, wie sie es sich erkläre, dass Goethe seine schwerkranke Frau vier Monate lang alleine ließ, um sich im Rheinland mit schönen Landschaften und schönen Frauen zu vergnügen, antwortete sie: Goethe hatte zeitlebens alles, was mit Krankheit und Tod zu tun hatte, verdrängt.  Erst im hohen Alter habe er sich mit seinem eigenen bevorstehenden Tod versöhnt und sei in sich ruhend aus dem Leben geschieden.

Dr. Schrenk bedankte sich bei dem Berliner Gast mit einem Buch über “Goethes Franken”, das seinerzeit mit Unterstützung der Goethe-Gesellschaft Gunzenhausen herausgegeben worden war, und reichte noch einen Bildband über das Fränkische Seenland dazu. Sigrid Damm, die in der DDR geboren und aufgewachsen war und bis zur Wende auch dort lebte und arbeitete, erinnerte sich daran, dass sie mit ihrem Vater oft unterwegs war, und dieser ihr bei Ausflügen, z.B. in den Thüringer Wald, zeigte: “Und das dahinten, das ist Franken”. So blieb Franken für Sigrid Damm immer etwas Geheimnsivolles und zugleich Unerreichbares, das sie nun erst beginnt, näher kennenzulernen.

Geduldig blieb Sigrid Damm nach der Lesung an ihrem barocken Tischchen sitzen, um die zahlreichen Signierwünsche der Besucher und Besucherinnen zu erfüllen. Melena Renner von der Buchhandlung Dr. Schrenk hatte ein breitgestreutes Sortiment aus dem beachtenswerten Schaffen der Schriftstellerin auf dem Büchertisch aufgelegt. Noch bis weit in die Nacht hinein versammelte sich die Schar der Goethe-Freunde gemeinsam mit Sigrid Damm und ihrem Lebensgefährten im Foyer des Hofgärtnerhauses, wo die Goethe-Gesellschaft einen kleinen Empfang vorbereitet hatte. Eine Besucherin verabschiedete sich mit den Worten: “Es ist schon ein besonderes Erlebnis, wenn eine Schriftstellerin aus ihren eigenen Werken vorliest. Das wirkt authentisch und macht eigentlich das ‘Salz in der Suppe’ einer Lesung aus”.

 

Zuletzt aktualisiert 5.11.2018

 

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Nach über dreißig Jahren Kulturarbeit im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gilt mein Augenmerk nun dem Landkreis Roth, in dem ich seit einigen Jahre lebe und arbeite.

Hier finden Sie Berichte von meinem neuen Betätigungsfeld in Röttenbach

++ Rückblick auf WUG: ++

J. D. Salinger in Gunzenhausen

Lesung mit Johann Schrenk

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Kulturinitiative Altmühlfranken e.V.

Im historischen Rathaus der ehem. Reichsstadt Weißen-burg übergab die Kulturini-tiative Altmühlfranken das Buch mit den Gedichten der Jugendlichen (Jugendliteratur-preis 2016) der Öffentlichkeit.

Antje Wagner, die Theater-beauftragte der Region Altmühlfranken, präsentierte den neuen, den 3. Jugendlite-raturpreis Altmühlfranken. mehr

(Poster-PDF, 1MB)

Rückblick: KIA 2016:

Johann Schrenk, 1. Vors. der Kulturinitiative Altmühlfranken bei der Preisverleihung des Jugendliteraturpreises Altmühlfranken 2015. Damals wurden von den Jugendlichen 70 Kurzgeschichten für den Wettbewerb verfasst. 2016 waren über 80 Gedichte eingereicht worden. Am Freitag 17.2. 2017 wurden im Markgrafensaal des Hofgärt-nerhauses in Gunzenhausen wurden die Siegergedichte prämiert.

Auf dem Bild die Preisträger und die Jury, von links Benjamin Jetishi (2. Preis mit seinem Gedicht "Netzliebe"), Die Eltern von Cynthia-Christin Beyhl, deren Tochter mit ihrem Gedicht "Die Jugend von heute" den ersten Preis gewonnen hat. Daneben Philipp Wahlefeld (3. Preis mit seinem Gedicht "Früh-sommer"), Barbara Seubert von der Senefelder Gesamt-schule (Jury), Andrea Schwarz vom Simon-Marius-Gymna-sium in Gunzenhausen (Jury), Angelika Page von der Stadtbibliothek Weißenburg (Jury), Bettina Balz von der Buchhandlung Stoll in Weißenburg (Jury) und Melena Renner von der Buchhandlung Dr. Schrenk in Gunzenhausen (Jury).Johann Schrenk hatte u.a. das Siegergedicht "Die Jugend von heute" in der Art eines Poetry Slam vorgetragen, wobei er von der Konzertmeisterin Melanie Albrecht auf dem Akkordeon begleitet wurde.

Karl-Heinz-Fitz, Erster Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, begrüßte die Jugendlichen mit ihren Angehörigen. Gemeinsam mit der Sparkasse Gzunzen-hausen hat die Stadt Gunzenhausen die Prämie-rung (insgesamt € 1.750,00) gesponsert

 

 

 

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