Schrenk

 

 

Walburga-Oratorium in Weißenburg

Auf Initiative des KunstMuseum Donau Ries und des KEB Weißenburg-Gunzenhausen wird am Mttwoch, 13. Dezember, um 19.30 Uhr in der kath. Willibaldskirche das Walburga-Oratorium von Dr. Reinhard Knodt aufgeführt.

Die in neun Stationen verfasste Legende der Heiligen Walburga von Reinhard Knodt bildet die Grundlage des 2002 geschaffenen Walburga-Oratoriums und wird von Conny Pfau und Dr. Johann Schrenk vorgetragen: "In meinem Herzen", "Der Sturm", "Die Reise", "Rast an der Quelle", "Der Bau des Klosters", "Das Lichtwunder", "Der Schmerz", "Der Tod der Walburga", "Verklärung".
Ihr Geist soll nicht Vergangenheit bleiben, sondern lebendige Gegenwart sein. Als Moderatorin wirkt Elisabeth von Rauffer aus Röttenbach mit.

Die Künstlerin Annette Steinacker-Holst wird Gemälde aus dem Zyklus „Heilige Walburga durch den Wandel der Zeiten“ von Ernst Steinacker, historische und eigene Werke großflächig in den Kirchenraum projizieren und inszeniert dadurch Walburgas und Wunibalds Lebensgeschichte. 

Musikalisch begleiten Annegret Keller mit einfühlsamen Cello-Improvisationen und Conny Pfau mit ihrem ausdrucksstarken, unverkennbaren Gesang. Dabei verschmelzen Wort, Musik und Licht zu einer Einheit und lassen eine außergewöhnliche Atmosphäre entstehen.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Willibald, Holzgasse 1, in Weißenburg. Karten sind an der Abendkasse für    10 € erhältlich.

 

+++ Rückblick +++ Rückblick +++ Rückblick +++ Rückblick +++ Rückblick +++ Rückblich +++

Die Goethe-Gesellschaft Gunzenhausen e.V. blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

Zur Weihnachtsfeier traf man sich im Parkhotel. Nach dem Festmenue trug Erster Vorsitzender Dr. Johann Schrenk weihnachtliche Texte (u.a. von Max von der Grün) vor und blickte nochmals auf das abgelaufene "Goethe-Jahr 2017" zurück:

Zum Walburgatag des Klosterforums Heidenheim hatte man die Goethe-Freunde in die kath. Kirche, eingeladen. Zum Oratorium von Reinhard Knodt "Das Leben der Hl.Walburga" zeigte Annette Steinacker-Holst Walburgabildnisse ihres Vaters Ernst Steinacker (1919-2008) und eigene Bilder. Die Cellistin Johanna Kleinle begleitete den Abend mit Musik. Conni Pfau und Johann Schrenk sangen bzw. rezitierten Texte aus dem Oratorium. Im Bild oben Conni Pfau und Johann Schrenk während der Lesung (Foto: A. Steinacker-Holst). mehr

Im März referierte Fraun Dr. Bergemann über "Mode zur Zeit Goethes und Schillers" und im Mai machten sich die Goethe-Freunde auf den Weg nach Dresden, wo man zwei Tage lang die Kunst- und Kulturstadt Dresden genoss, einschließlich einer Aufführung in der SemperOper. 20. Oktober, 19 h: Auf Einladung der Goethe-Gesellschaft Gunzenhausen e.V. referierte Dr. Frank Piontek, Bayreuth, über Goethe und Beethoven im Parkhotel, Gunzenhausen

 

Die Lesung mit Sigrid Dam stieß in Gunzenhausen auf ein großes Echo. “Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir auf Ihrer diesjährigen Lesreise die erste Station sind”, begrüßte Dr. Johann Schrenk, der 1. Vorsitzende der einladenden Goethe-Gesellschaft Gunzenhausen e.V. die Berliner Schriftstellerin im gutbesuchten Markgrafensaal.

Sigrid Damm hatte sich für diese Lesung Ihr Buch “Goethe und seine Freunde in Gotha und Weimar” ausgesucht, das ihr als gebürtige Gothaerin sehr am Herzen liegt. Hat sie es doch in dieser Publikation vor allem darauf angelegt, die zahlreichen Verbindungen Goethes mit der zweitgrößten thüringischen Stadt, und hier vor allem zum Hof des sächsischen Herzogs Ernst II.,  herauszuarbeiten. Doch damit nicht genug: sie kann sich durchaus vorstellen, Goethe hätte sich nach seiner Rückkehr aus Italien, wohin er aus dem für ihn bedrückenden weimarischen Hofstaat geflohen war, für Gotha entschieden und nicht für Weimar, wo er dann ja noch 50 Jahre lebte und arbeitete.

Bei aller akribischen Recherche, für die Sigrid Damm in der Weimarer-Klassik-Gemeinde bekannt ist, hat sie e shier in diesem Buch gewagt, sich auch auf das Terrain der Fiktion, oder in heutiger Diktion, in die “Welt des Postfaktischen” zu begeben. Das macht dieses Buch so angenehm lesbar, und auch der Abend im Markgrafensaal in Gunzenhausen lebte von dieser Spannung zwischen Dichtung und Wahrheit. Gespannt folgten die Gunzenhäuser Goethefreunde also den Worten der nur auf den ersten Blick zierlich wirkenden Dame aus Berlin, die sich in der anschließenden Gesprächsrunde als durchaus standhaft und diskussionsfreudig erwies.

Was alle erkennen konnten, war ihr profundes Wissen über Goethes Leben und Werk, dem sie nicht unkritisch gegenübersteht. Auf die Frage aus dem Publikum, wie sie es sich erkläre, dass Goethe seine schwerkranke Frau vier Monate lang alleine ließ, um sich im Rheinland mit schönen Landschaften und schönen Frauen zu vergnügen, antwortete sie: Goethe hatte zeitlebens alles, was mit Krankheit und Tod zu tun hatte, verdrängt.  Erst im hohen Alter habe er sich mit seinem eigenen bevorstehenden Tod versöhnt und sei in sich ruhend aus dem Leben geschieden.

Dr. Schrenk bedankte sich bei dem Berliner Gast mit einem Buch über “Goethes Franken”, das seinerzeit mit Unterstützung der Goethe-Gesellschaft Gunzenhausen herausgegeben worden war, und reichte noch einen Bildband über das Fränkische Seenland dazu. Sigrid Damm, die in der DDR geboren und aufgewachsen war und bis zur Wende auch dort lebte und arbeitete, erinnerte sich daran, dass sie mit ihrem Vater oft unterwegs war, und dieser ihr bei Ausflügen, z.B. in den Thüringer Wald, zeigte: “Und das dahinten, das ist Franken”. So blieb Franken für Sigrid Damm immer etwas Geheimnsivolles und zugleich Unerreichbares, das sie nun erst beginnt, näher kennenzulernen.

Geduldig blieb Sigrid Damm nach der Lesung an ihrem barocken Tischchen sitzen, um die zahlreichen Signierwünsche der Besucher und Besucherinnen zu erfüllen. Melena Renner von der Buchhandlung Dr. Schrenk hatte ein breitgestreutes Sortiment aus dem beachtenswerten Schaffen der Schriftstellerin auf dem Büchertisch aufgelegt. Noch bis weit in die Nacht hinein versammelte sich die Schar der Goethe-Freunde gemeinsam mit Sigrid Damm und ihrem Lebensgefährten im Foyer des Hofgärtnerhauses, wo die Goethe-Gesellschaft einen kleinen Empfang vorbereitet hatte. Eine Besucherin verabschiedete sich mit den Worten: “Es ist schon ein besonderes Erlebnis, wenn eine Schriftstellerin aus ihren eigenen Werken vorliest. Das wirkt authentisch und macht eigentlich das ‘Salz in der Suppe’ einer Lesung aus”.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kulturinitiative Altmühlfranken e.V.

Im historischen Rathaus der ehem. Reichsstadt Weißenburg übergab die Kulturinitiative Altmühlfranken das Buch mit den Gedichten der Jugendlichen (Jugendliteraturpreis 2016) der Öffentlichkeit.

Antje Wagner, die Theaterbeauftragte der Region Altmühlfranken, präsentierte den neuen, den 3. Jugendliteraturpreis Altmühlfranken. mehr

(Poster-PDF, 1MB)

Rückblick: KIA 2016:

Johann Schrenk, 1. Vors. der Kulturinitiative Altmühlfranken bei der Preisverleihung des Jugendliteraturpreises Altmühlfranken 2015. Damals wurden von den Jugendlichen 70 Kurzgeschichten für den Wettbewerb verfasst. 2016 waren über 80 Gedichte eingereicht worden. Am Freitag 17.2. 2017 wurden im Markgrafensaal des Hofgärtnerhauses in Gunzenhausen wurden die Siegergedichte prämiert.

Auf dem Bild die Preisträger und die Jury, von links Benjamin Jetishi (2. Preis mit seinem Gedicht "Netzliebe"), Die Eltern von Cynthia-Christin Beyhl, deren Tochter mit ihrem Gedicht "Die Jugend von heute" den ersten Preis gewonnen hat. Daneben Philipp Wahlefeld (3. Preis mit seinem Gedicht "Frühsommer"), Barbara Seubert von der Senefelder Gesamtschule (Jury), Andrea Schwarz vom Simon-Marius-Gymnasium in Gunzenhausen (Jury), Angelika Page von der Stadtbibliothek Weißenburg (Jury), Bettina Balz von der Buchhandlung Stoll in Weißenburg (Jury) und Melena Renner von der Buchhandlung Dr. Schrenk in Gunzenhausen (Jury).Johann Schrenk hatte u.a. das Siegergedicht "Die Jugend von heute" in der Art eines Poetry Slam vorgetragen, wobei er von der Konzertmeisterin Melanie Albrecht auf dem Akkordeon begleitet wurde.

Karl-Heinz-Fitz, Erster Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, begrüßte die Jugendlichen mit ihren Angehörigen. Gemeinsam mit der Sparkasse Gzunzenhausen hat die Stadt Gunzenhausen die Prämierung (insgesamt € 1.750,00) gesponsert

 

 

 

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